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365med by 21up

Medizin-Blog der 21up –

für Gesundheit & herausragende Kommunikation

an 365 Tagen im Jahr

August, Aquatik und Arrhythmie

August, das ist der Monat, in dem Freibäder riechen wie ein Mix aus Sonnencreme, Chlor und Pommes und der Adriastrand wie Adonis und Adipositas. Aber vom Wasser gehen eben nicht nur Gerüche, sondern auch Gefahren aus. In deutschen Gewässern sind, so meldet es die DLRG, in diesem Jahr mindestens 236

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Relevanz entsteht nicht durch Rechenleistung! Wert von Agenturen im KI-Zeitalter

Relevanz entsteht nicht durch Rechenleistung! Erwiderung auf die Thesen von Christiane Ribeiro (Siemens) Das Branchenmedium PR Report hat heute ein Interview mit der Leiterin der globalen Unternehmenskommunikation von Siemens, Christiane Ribeiro, veröffentlicht. Die Überschrift: KI unterstützt viele Aufgaben, für die Agenturen einst gut bezahlt wurden (https://www.prreport.de/singlenews/uid-973014/). Darin legt Ribeiro ein

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Langsamer gehen – früher sterben? Krankheiten am Gangbild erkennen

Ein verlangsamter oder unsicherer Gang wird bei älteren Menschen oft als normale Alterserscheinung abgetan. Dabei ist das Gangbild bestimmt durch ein sensibles Zusammenspiel aus Motorik, Sensorik, Kognition und Gleichgewicht. Störungen in einem dieser Systeme können frühzeitig zu Veränderungen des Gangbildes führen – oft als erstes Anzeichen einer zugrunde liegenden Erkrankung.

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Diabetiker aufgepasst: Der Druck muss runter!

Chronischer Hypertonus, also ein dauerhaft zu hoher Bluthochdruck, hat zahlreiche negative gesundheitliche Auswirkungen – so weit so bekannt. Da Menschen mit Typ-2-Diabetes ein zusätzlich erhöhtes kardiovaskuläres Risiko aufweisen, könnte eine rigide Blutdruckeinstellung für sie besonders wichtig sein. Ob eine Blutdrucksenkung bei Diabetikern auf unter 120 mmHg systolisch sinnvoll ist, untersuchte

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ChatGPT verliert im Alter an Geisteskraft – so wie mancher Mensch

Das renommierte medizinische Fachjournal BMJ (British Medical Journal) veröffentlicht traditionell in seiner Weihnachtsausgabe wissenschaftliche Studien, die abseits des medizinischen Alltags angesiedelt sind und die „über den Tellerrand blicken“. So auch in diesem Jahr. Am 20. Dezember 2024 erschien ein Paper, in dem untersucht wurde, ob Large Language Models (LLM) wie

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Antikörpertherapie bei Asthma bronchiale reduziert Krankschreibungen im Job

Schweres Asthma kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen und auch die berufliche Produktivität der Betroffenen reduzieren. Moderne Antikörpertherapien, die z. B. gegen IL-5 oder Anti-IL-5R-alpha gerichtet sind, können die Symptome bei schwerem eosinophilem Asthma (SEA) deutlich reduzieren. SEA stellt eine Form des Asthma bronchiale dar, bei der die sogenannten eosinophilen Granulozyten

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Herzinfarkt: Es muss nicht immer gleich ein Stent sein!

Ob ältere Patientinnen und Patienten mit einer bestimmten, „leichteren“ Form des Herzinfarktes (NSTEMI) immer unbedingt gleich eine invasive Revaskularisierung mittels Katheter und Stent benötigen, ist nach wie vor unklar (NSTEMI = Nichthebungs-Myokardinfarkt, wobei sich „Nichthebung“ auf die ST-Strecke im EKG bezieht). Nun erschien im renommierten New England Journal of Medicine

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LA-MED Onkologie-Studie 2024: Spannende Insights für strategische Fachkommunikation

Heute ist sie brandaktuell erschienen: die Onkologie-Studie 2024 der LA-MED (Leseranalyse medizinischer, zahnmedizinischer und pharmazeutischer Fachmedien). Darin berichtet die LA-MED über insgesamt 16 Fachtitel für Onkologie, und bietet damit eine der umfangreichsten und validesten Erhebungen zum Mediennutzungsverhalten von Onkologinnen und Onkologen in Klinik und Praxis. Für die 21up als Fachagentur

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Tattoos erhöhen Risiko für bösartige Lymphome

Es ist Sommer, es ist Ferienzeit, und die Menschen zieht es zur Abkühlung an Seen und Strände. Dabei kann man mit einem „geschulten medizinischen Auge“ zwei wichtige Trends unserer Zeit ausmachen. Erstens: So wie die Wellen regelmäßig über den Sand am Strand rollen, so rollt auch die Adipositas-Welle zunehmend über

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Weniger Medikamente – mehr Leben: Praxis-Tipps zum „Deprescribing“

  Zwischen 12.000 und 58.000 Patienten werden Hochrechnungen zufolge jährlich in Deutschland durch unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) dauerhaft geschädigt oder sterben (Quelle hier). Bei über der Hälfte der älteren Erwachsenen liegt eine Polypharmazie vor, d.h. ihr Medikationsplan sieht die Einnahme von fünf oder mehr Medikamente pro Tag vor. Mit der Zahl

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Fußball-Schauen erhöht Risiko für Herz-Kreislauf-Tod – unter einer bestimmten Voraussetzung

„Ich hab mein Herz an den Fußball verloren!“ Dieser Aussage würden sicherlich zahlreiche Fußball-Fans weltweit zustimmen. Aber dieser Satz erlangt vor dem Hintergrund der Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie aus dem Jahr 2020 eine sehr viel weitreichendere Bedeutung, als es Fußball-Fanatikern lieb sein dürfte. Und anlässlich der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland gerät

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Rezept gegen Einsamkeit – Warum Ärzte soziale Kontakte verschreiben

Manche Menschen werden trotz bester medizinischer Versorgung einfach nicht gesund. Schon lange ist bekannt, dass die Gründe dafür sogenannte nicht-medizinische Bedürfnisse sein können, die – wenn sie nicht erfüllt werden – den Heilungsprozess negativ beeinflussen. Dazu gehören zum Beispiel soziale Kontakte und Aktivitäten. Im britischen Gesundheitswesen gibt es daher bereits

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Hausarzt oder Lungen-Facharzt – wer behandelt Asthma und COPD besser?

Diese aktuelle Studie aus dem renommierten New England Journal of Medicine birgt Sprengkraft. Denn im Kern lautet die Aussage: Wenn Patientinnen und Patienten mit neu diagnostiziertem Asthma bronchiale oder COPD direkt zum Lungen-Facharzt (Pneumologe) gehen, müssen sie folgend weniger Ressourcen des Gesundheitswesen in Anspruch nehmen, als wenn der Hausarzt die

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Von Mäusen zum Menschen: Intervallfasten verbessert Darm-Mikrobiom und hilft so beim Abnehmen

Adipositas stellt einen der Hauptrisikofaktoren für zahlreiche chronische Krankheiten dar, darunter Gicht, Arthrose, Hypertonus, koronare Herzkrankheit, Schlaganfall, einige Krebsarten, Typ-2-Diabetes, Gallenblasen- und Lungenerkrankungen. Grund genug, sich bei einem erhöhten Body-Mass-Index mit dem unliebsamem Thema „Abnehmen“ zu beschäftigen. Als eine Möglichkeit von vielen wird häufig Intervallfasten (IF) empfohlen. Welchen Einfluss IF

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Der Tod kommt aus der Dose: Hochverarbeitete Lebensmittel erhöhen Sterberisiko … und fördern Angststörungen

„Ultra-processed food“, kurz UPF, also hochverarbeitete Lebensmittel wie Softgetränke, Schokoriegel, Instantnudeln, Chili con Carne aus der Dose oder die klassische Tiefkühlpizza sind aus unserem Ernährungsalltag kaum mehr wegzudenken. Diese Produkte, nach der Nova-Lebensmittelklassifizierung als Stufe 4 definiert, sind „industriell formulierte essbare Substanzen, die aus natürlichen Lebensmitteln gewonnen oder aus anderen

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So überlebt man als Single „Verschlucken“

Wenn man sich heftig verschluckt, also ein Fremdkörper oder Speisebolus in Ösophagus oder Trachea so impaktiert, dass Luftholen nicht mehr ausreichend funktioniert, droht Tod durch Ersticken. Als Gegenmaßnahme wird dann der “Heimlich-Handgriff” empfohlen, bei dem der Helfer dem Erstickenden seine Faust von hinten ruckartig ins Epigastrium presst. Diesen Handgriff führt

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Schlechte Nachrichten zum Welt-Menopause-Tag: Omega-3-Fettsäuren lindern Wechseljahres-Beschwerden kaum

Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine oder Omega-3-Fettsäuren (Omega-3 polyunsaturated fatty acids, n-3 PUFA) werden zahlreich zur Besserung von Wechseljahresbeschwerden angepriesen. Inwieweit solche Substanzen Frauen, die von (Post-)Menopause-bedingten Beschwerden betroffen sind, aber tatsächlich helfen, ist nach wie vor unklar – obwohl es schon zahlreiche Studien zu dieser Frage gibt. Nun wurde im September

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Bei rheumatoider Arthritis auch auf Helicobacter pylori testen

Seit Jahren schon weiß man, dass atherosklerotische Krankheiten wie die koronare Herzerkrankung (KHK) infektiöse bzw. inflammatorische, also entzündungsbedingte Ursache haben. Die frühere, ziemlich mechanistische Theorie von der Arterie als ein vom Cholesterin-Kalk verstopftem Rohr wurde schon lange verlassen. Heute weiß man, dass sowohl eine Infektion mit Helicobacter pylori (H.p.; verursacht

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Nur 3 Parameter: 30-Tages-Mortalität bei COPD vorhersagen

In der hausärztlichen Versorgung werden etwa 80% aller akuten Exazerbationen von COPD-Patienten versorgt. Nun wurde in einer Studie aus Spanien untersucht, welche klinisch einfach zu erfassenden Parameter die Mortalitätswahrscheinlichkeit der Patienten innerhalb der kommenden 30 Tage am besten vorhersagen. Es wurden über 1.600 Patienten aus 148 Praxen und Zentren in

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24-Std-EKG: Geringe Aussagekraft bei der Suche nach Vorhofflimmern

Okkultes Vorhofflimmern (VHF) kann die Ursache eines ischämischen Apoplex sein und eine relevante Morbidität und Mortalität verursachen. Der Nachweis bzw. die definitive Diagnose von VHF nach einem Insult stellt in der hausärztlichen Versorgung oft eine Herausforderung dar. Dass ein ambulantes 24-Stunden-EKG dabei keine besonders gute Wahl darstellt, zeigte nun eine

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Effektive Behandlung auch eine Frage der richtigen Fragen

Bei Halsschmerzen im Rahmen einer akuten Pharyngitis empfehlen Leitlinien zur Analgesie Paracetamol. In der Praxis werden aber oft auch Antibiotika verschrieben. Nun wurde genauer untersucht, weshalb es Hausärzten häufig so schwerfällt, die Leitlinienempfehlung umzusetzen. In Belgien wurden acht Hausärzte und neun Patienten mit semistrukturierten Interviews befragt. Die Ärzte waren im

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Öde Jobs machen dement – und das lässt sich sogar im Blut messen

Über diese Studienergebnisse werden sich alle Arbeitgeber freuen, denn sie rechtfertigen nun endlich aus wissenschaftlicher Sicht, Mitarbeiter im Job geistig zu fordern. In einer großen Multi-Kohortenstudie konnte zweifelsfrei gezeigt werden, dass eine fehlende oder geringe kognitive Stimulation am Arbeitsplatz mit dem Risiko assoziiert ist, in späteren Jahren eine Demenz zu

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Herzinfarkt-Risiko am Ohrläppchen erkennen

Der Hintergrund des Zusammenhangs, den sie gefunden hatten, blieb den Forschern völlig unklar. Und trotzdem waren die Ergebnisse eindeutig. Man hatte die Ohren von 1.000 Patienten fotografiert und diese Bilder hinsichtlich der Ohrläppchenfalten ausgewertet. Dabei unterschieden die Wissenschaftler zwischen langen und kurzen, schrägen und geraden und tiefen und oberflächlichen Falten.

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G-Punkt gefunden

Wo sich das Zentrum weiblicher Lust – der G-Punkt – genau befindet, war bislang auch wissenschaftlich gar nicht geklärt. In der ersten “ex vivo” Studie machten sich Forscher nun auf die Suche. Sie untersuchten 21 Frauen mittels MRT (Kernspin-Tomographie) – und wurden fündig. Bei 62 % fand sich in der

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One apple a day keeps the doctor away? Stimmt nicht!

Ob das Sprichwort “Einen Apfel täglich, keine Krankheit quält dich” eigentlich stimmt, wurde an über 8.000 Menschen aus den USA untersucht. Man korrelierte hierzu den täglichen Apfelkonsum mit der Häufigkeit von Arztbesuchen innerhalb eines bestimmten Zeitraums und teilte die Untersuchten in die beiden Gruppen “Apfel-Esser” und “Nicht-Apfel-Esser” ein (Apfel-Esser =

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